Mittwoch, 22. Oktober 2014

Der zwölfte Tag

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Der zwölfte Tag.

Auch dieser Tag begann - mal wieder - mit Schule, welche allerdings nur sehr kurz war, da wir heute im "Science und History Museum" von Rochester gewesen sind. Es ist ein Museum, welches von den Ureinwohnern Amerikas und deren Lebensweisen berichtet, ebenso wie von der Underground Railroad ,einer Route, auf der die Sklaven im 19. Jahrhundert nach Kanada geflohen sind. 
Als wir im Museum eingetroffen sind, wurden wir zuerst von einem freundlich guckenenden T-Rex mit einem dunklem Schnaufen begrüßt. Nach dieser "Begrüßung" kam allerdings auch die freundlichere und menschlichere Begrüßung: von unserer Führerin, welche uns später geholfen, hat die Eindrücke mit interessanten Backgroundinformationen spannender zu gestalten. 
Nun gut.
Unsere Führung ging in die zweite Etage, wo uns erstmal sehr viele fremde Sachen begegnet sind. Es ging mit der Zeit der Sklaverei los. Wir haben erfahren dass die Sklaven auf geheimen Routen nach kanada geflohen sind, da es dort keine Sklaverei gab und sich die Sklaven somit von ihren Eigentümern verstecken konnten.
Am interessantesten nach waren die Einzelschicksale. Hier paar Beispiele: Ein Sklave ist entkommen, indem er sich in eine ca. 1x1 Meter große Kiste gezwängt hat und damit in 26 h nach Philladelphia per Schiff gereist ist. 
Eine andere Frau lebte 7 Jahre lang in einer ebenfalls 1x1 Meter großen Nische um nicht endeckt zu werden und entwickelte raffinierte Ideen, um die Suche ihres Besitzers nach ihr auf falsche Fährten zu legen. Da sie schreiben konnte (was Sklaven in der Zeit verboten war), hat sie einen Brief verfasst in dem stand, dass sie sich jetzt in New York City befinde und dort lebe. Auf diesen Brief hin ist ihr Besitzer nach New York gefahren und hat nach ihr gesucht ... vergeblich.

Nach der Underground Railroad, hat sich die nächste Ausstellung mit den Indianern beschäftigt. Wir hatten durch Modelle tolle Einblicke in das Leben der damaligen Menschen.
Der dritte Teil war schließlich das Wissenschaftliche. Wir haben gelernt das Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, sondern erzeugt werden muss und vieles weitere.
Ebenfalls hatten wir eine sehr tolle U-Bootfahrt mit einem hoch modernem 4D- Kino.
Insgesamt konnte man an diesem Tag viele neue Eindrücke sammeln und hat viel positives mitgenommen.


Marc

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